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Bereits im Jahr 1927 wurde der Turnverein Friedrichskoog gegründet. Dieser musste 1933 seinen Betrieb einstellen.
Nach dem II. Weltkrieg erging an die Einwohner ein Aufruf von Bürgermeister Suhr und Gemeindedirektor Willi Kroll mit folgendem Wortlaut:
In fast allen Gemeinden unseres Kreises und des Landes Schleswig-Holstein bestehen Sport und Turnvereine. In der Gemeinde Friedrichskoog mit fast 5000 Seelen ist es bis jetzt zu einer Vereinsgründung nicht gekommen. Das ist außerordentlich bedauerlich. Wir wollen aber allen anderen Gemeinden nicht nachstehen und wollen auch einen Turn- und Sportverein gründen. Wenn wir auch z. Zt.. nicht über einen Sportplatz verfügen, so hoffen wir doch, dass auch die Beschaffung eines Sportplatzes gelingen wird. An die Jugend in Friedrichskoog ergeht daher der Aufruf, sich in einem Turn- und Sportverein zu sammeln. Eine Versammlung über die Gründung eines Sportvereins findet statt am Freitag, den 30. April 1948, 20.00 Uhr, in der Gaststätte von Karl Naeve. Alle Sportfreunde werden gebeten, an der Versammlung teilzunehmen.
Ca 70 Personen haben nach einer Ansprache von Gemeindedirektor Willi Kroll an diesem Tag den Turn- und Sportverein Friedrichskoog aus der Taufe gehoben. Der erste Vorstand sah so aus 1. Vorsitzender Emil Preiß 2. Vorsitzender Kurt Schütz Schrift- und Kassenwart Klaus-Heinrich Wilkens Turnwart Curt Wege
In der Folgezeit hatte der Vorstand eine Menge zu tun. Genehmigung der Engländer einholen(Besatzungsmacht), Verbindung zum Kreissportverband und Kreisjugendpfleger aufnehmen, Verhandlungen mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt über einen Sportplatz führen.
Bereits in den ersten Jahren erzielten die Friedrichsköger Fußballer beachtliche Erfolge. 1949 wurden sie Meister in der Kreisklasse C und 1950 in der Kreisklasse B. Auch die Turner und Leichtathleten erzielten einige erste Platzierungen. Zu dem Verein gehörten zeitweise ein Chor und eine Schießgruppe.Das Sportangebot wurde 1963 durch den Bau der ersten Sporthalle erweitert. In den folge Jahren wurden verschiedene Sparten, wie Tischtennis, Volleyball, Judo, Basketball, Badminton ins Leben gerufen, die aber mit dem jeweiligen Spartenleiter steht und fällt, so das ein fortwährender Sportbetrieb nicht immer möglich ist.
Nach der Einweihung der Großsporthalle 1987 waren die Hallenprobleme größtenteils behoben, nur in den Wintermonaten, wenn die Fußballer in der Halle trainieren möchten wird es eng. Mit der neuen Halle finden auch Hallenturniere der Fußballer statt und die Judoabteilung war schon häufiger Ausrichter von Bezirks-, Landes- und norddeutschen Meisterschaften.
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